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INSURTECH

Der Digitale Wandel ist im vollen Gange und macht auch vor der Versicherungsbranche keinen Halt. Vor ein paar Jahren sah dies noch ganz anders aus: Die Versicherungsbranche konnte kaum Innovationen vorweisen und im Allgemeinen galt sie eher als träge. Zurückzuführen war dies zum Großteil auf die hohen Markteintrittsbarrieren. Nun aber erfährt die Branche einen deutlichen Weckruf. Denn InsurTechs haben es sich zur Aufgabe gemacht die Welt der Versicherungen neu aufzumischen.

Laut einer Studie des Versicherungsmaklers Finanzchef24, flossen alleine in Deutschland in 2016 mehr als 82 Millionen Dollar in den digitalen Versicherungsmarkt (Quelle: Finanzchef24). Somit ist also ganz klar ersichtlich: Die Branche bietet ein unglaubliches Potential - neue Produkte und vor allem für den Nutzer eine weitaus einfachere Handhabe dank Smartphone & Co.

Was ist ein InsurTech?

Ähnlich wie auch bei den FinTechs existiert auch bei den InsurTechs keine exakte Legaldefinition des Begriffs. Die Begrifflichkeit ist sehr weit gefasst, so dass meist alle jungen, technologiebasiert tätigen Unternehmen mit einem Fokus auf die Versicherungswirtschaft als InsurTechs bezeichnet werden (Quelle: Bafin).

Die InsurTechs haben ihre Geschäftsmodelle auf das sich verändernde Konsumentenverhalten angepasst. Daher gibt es beispielsweise eine Vielzahl an Unternehmen, z.B. Appsichern oder Schutzklick, die sich mit ihrer Lösung ausschließlich auf die Versicherung elektronischer Geräte, wie Smartphones oder Tablets, fokussiert haben. Auch das Geschäftsmodell des Versicherungsmanagers erfreut sich aufgrund der geringeren Regulierungsproblematik wachsender Beliebtheit. Hier bieten Unternehmen, wie knip oder getsafe, dem Nutzer die Möglichkeit, die eigenen Versicherungen digital per App zu verwalten und zu optimieren (Quelle: TME Institut).

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