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Weltspartag 2017 - Sparen damals und heute

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Autor: BankingCheck Melanie
Veröffentlicht am: Montag 30 Oktober 2017
Weltspartag 2017

Heute feiern wir Weltspartag! Mittlerweile bereits zum 93. Mal! Aber woher kommt der Weltspartag eigentlich? Die Idee zum Weltspartag entstand im Oktober 1924 auf dem  internationalen Sparkassenkongresstag in Mailand. Ziel dieser Versammlung sollte es sein, das Sparen endlich wieder attraktiv machen.

Nicht lange war es her seit der Erste Weltkrieg vorüber gegangen war. Die Erinnerung, auch an dessen wirtschaftlichen Folgen, wie die Hyperinflation, war noch frisch. Viele hatten ihr Vertrauen in den Wert des Geldes verloren. Das Gros der Deutschen hielt sich zudem an das Credo "Je weniger Geld auf dem Sparbuch war, desto besser". Besonders in den Kriegsjahren konnte man sich nie sicher sein, ob morgen Lebensmittel doppelt so viel kosteten wie am Tag zuvor.

Den Spargedanken wieder ins Bewusstsein rufen

Eines war klar, neue Maßnahmen mussten her, um die Menschen wieder zum Sparen und zur privaten Vorsorge zu begeistern. Am Schlusstag des Kongresses erklärte der italienische Professor und spätere Direktor Filippo Ravizza des International Savings Banks Institute den 31. Oktober zum "International Saving Day" und verfasste folgenden Leitgedanken:

Zitat: Der Weltspartag ist  "kein Tag der Ruhe, sondern ein  Tag der Arbeit und des Handels".

Künftig sollte das Ideal des Sparens wieder im Vordergrund stehen und das Bewusstsein zur finanziellen Vorsorge, z.B. für schwierigen Zeiten, aktivieren.

Bereits im Kindesalter vom Sparen begeistern

Eingeführt wurde der Weltspartag, um den Gedanken des Sparens weltweit zu erhalten und weiterzugeben. Hierbei stand auch der pädagogische Aspekt im Vordergrund. Auch Kindern soll die Bedeutung des Sparens für ihre Zukunft nähergebracht werden. Deshalb machen die Sparkassen und Banken seit 1925 auf das Thema aufmerksam, verteilen kleine Werbegeschenke und schicken Mitarbeiter in Schulen, damit die Schüler viel Wissenswertes rund ums Geld erfahren können.

Bis heute bringen Kinder besonders am Weltspartag seit vielen Jahrzenten ihr Sparschwein zur Bank. Dort können die kleinen Sparer ihr erstes Sparkonto eröffnen oder Erspartes auf ein bereits angelegtes Konto einzahlen. Als Belohnung erhalten sie oftmals kleine Geschenke.

Weltspartag - nur in Deutschland am 30. Oktober

Obwohl als internationales Datum gefeiert, blieben Vorbereitung und Umsetzung weitgehend den nationalen Sparkassenverbänden überlassen. Der Weltspartag wird heute allgemein am 31. Oktober gefeiert. In Deutschland jedoch bereits am letzten Arbeitstag vor dem 31. Oktober, da in einigen Bundesländern der Reformationstag am 31. Oktober ein gesetzlicher Feiertag ist. Die Sparkassen und Banken sollen schließlich geöffnet haben. Zudem hat es sich bei einigen Banken eingebürgert, gleich alle Tage in der Woche des Weltspartages als Sparwoche zu begehen.

So spart man im Digitalzeitalter

In Zeiten der Nullzinspolitik ist Sparen heute eine schwierige Sache. Bei Erwachsenen jedenfalls hat sich die Einstellung zur Geldanlage sehr verändert. Das Sparbuch hat heutzutage nahezu an Bedeutung verloren. Sparer suchen sich neue Alternativen um ihr Erspartes zu vermehren.

Die Geldanlagemarktplätze, wie WeltSparen, Savedo oder ZINSPILOT, bringen Sparern in Deutschland bereits seit Ende 2013 attraktive Zinsen aus dem europäischen Ausland. Seither profitieren Anleger von weitaus höheren Zinsen. Darüber hinaus verstehen sich auch neuartige FinTechs, wie zum Beispiel savedroid darauf, Sparer bei der Mehrung ihres Ersparten mit einer intelligenten Spar-App zu unterstützen.


Quelle:
Bild: Pixabay | Alexas_Fotos | 1429582
https://www.svn.de/sparkassengeschichten/geschichten/die-welt-spart-am-weltspartag.html
https://www.vr.de/privatkunden/news/weltspartag.html

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Hat alles intuitiv geklappt! Wirklich super zukunftsweisend das Prinzip.

Ich werde von Herrn Ruch seit vielen Jahren in meinen Finanz- und Versicherungsfragen betreut. Dabei habe ich nie den Eindruck etwas aufgequatscht zu bekommen. Information steht an erster Stelle. Besonders zu erwähnen finde ich die Unterstützung im Schadensfall. Da kann man sich auf ihn verlassen.

FURCHTBAR EINFACH NUR FURCHTBAR!!! Ich kann hier jeden nur eindringlich WARNEN diese dubiose Zahlungsweise zu wählen! Ich weiß nicht was das für eine Firma ist aber Konsumentenunfreundlicher geht es nicht mehr! Hier meine Geschichte: Gekauft Spielzeug bei Ikea online. Es hieß sie schicken eine rechnung - diese kam nie an auch nicht nach 14 Tagen. Ich versuchte Klarna zu kontaktieren dies ging aber nur via App die ich mir dafür nicht extra downloaden konnte. Schließlich fand ich fast 1 Monat nach Bestellung eine Zahlungserinnerung (korrekt keine Rechnung!) im SPAM Ordner den ich nicht sonderlich oft einsehe. Klar war die zahlung nun ein paar tage zu spät. Die Rechnung machte nicht ganz € 18,- aus u zack es wurde sofort mit € 5,- gemahnt. Das Ironische ist ja dass auch diese Mahnung im SPAM Ordner landete und bis ich diese fand standen wir schon auf 12 Euro Mahngebühr. Der Kundenservice (ein gewisser H**-P***) den man nur via Chat erreichen kann ist dermaßen unfreundlich und patzig: Fälligkeitsdatum 2019-01-23 da war deine Rechnung fällig ,deine Zahlung kam am 31.01. Das heisst zu spät mahngebühr berechtigt. Obwohl ich erklärte was da passiert ist und ich im Grunde ja nicht einmal was dafür konnte weil ich die Rechnung nie erhalten habe u die zahlungserinnerung im Spam Ordner gelandet ist. Dieser H*** hat dann einfach den Chat geschlossen also NULL Chance hier auch nur irgendeine Art von Entgegenkommen zu erhalten. NICHTS. Etwas derart unfreundliches, unprofessionelles, konsumentenverachtendes habe ich noch nie erlebt! Ich werde Klarna sicher NIE wieder verwenden und auch jedem davon erzählen was hier mit mir passiert ist. Man kann hier nur so weit Abstand nehmen wie es geht!!! Traurig aber lieber alles direkt mit dem Verkäufer abrechnen und so dubiose Internetfirmen meiden!