Sofortüberweisung jetzt Klarna: Was sich für Nutzer geändert hat
Der Name Sofortüberweisung verschwindet nach der Übernahme durch Klarna: Was bedeutet das für den Datenschutz oder Bezahlprozess. Alle Infos hier.
„Sofortüberweisung“ im Rahmen von Klarna - Was hat sich geändert?
Es ist ein stiller Abschied, der sich an den digitalen Ladenkassen vollzieht. Ein vertrauter Name, für viele fast schon ein fester Begriff für die direkte Banküberweisung im Netz, verschwindet zusehends aus dem Blickfeld: die Sofortüberweisung. An ihre Stelle tritt, unübersehbar in seinem markanten Branding, der schwedische Finanzdienstleister Klarna. Was bedeutet diese Wachablösung im Warenkorb konkret? Handelt es sich hier nur um einen neuen Anstrich für einen altbekannten Mechanismus, oder hat sich unter der Oberfläche mehr getan, als das neue Logo vermuten lässt?
Die DNA des Originals: Wie ein Dienst aus München das Online-Bezahlen prägte
Lange bevor das Bezahlen im Netz zum bunten Kosmos der Apps und Wallets wurde, existierte eine Lösung von fast schon bestechender Schlichtheit. Im Jahr 2005 in München von Christoph Klein und Markus Neun als Sofort AG ins Leben gerufen, adressierte der Dienst ein Kernproblem des frühen E-Commerce: die Lücke zwischen der trägen Vorkasse-Überweisung und der nicht von jedem genutzten Kreditkarte.
Die Funktionsweise war direkt und transparent: Kunden loggten sich mit ihren vertrauten Online-Banking-Daten ein und gaben eine Zahlung frei. Der entscheidende Vorteil für Händler war die unmittelbare Transaktionsbestätigung, die einen sofortigen Warenversand erlaubte. Für Käufer entfiel jede Notwendigkeit einer zusätzlichen Registrierung. Dieser unkomplizierte Ansatz sorgte für eine rasche Verbreitung in den verschiedensten Bereichen; der Dienst wurde beispielsweise oft für Einzahlungen im Casino verwendet. Ein deutsches Erfolgsmodell, das auf Vertrauen und Einfachheit basierte.
Die Übernahme: Als Klarna für 150 Millionen Dollar anklopfte
Der Wendepunkt kam Anfang 2014: Für rund 150 Millionen US-Dollar übernahm der schwedische Finanzdienstleister Klarna die Münchner Sofort AG. Aus strategischen Gründen blieb der Name mit seinem hohen Wiedererkennungswert zunächst unangetastet. Die formale Umwandlung zur GmbH 2015 markierte jedoch den Beginn einer schrittweisen Assimilation, deren Details für den Nutzer entscheidend sind.
Der Bezahlvorgang heute: Vertraute Schritte im neuen Gewand
Für den Nutzer am Bildschirm ändert sich auf den ersten Blick vor allem die Ästhetik. Die gute Nachricht vorweg: Der maschinelle Kern des Vorgangs ist unangetastet geblieben. Nach wie vor wählt man die eigene Bank aus einer Liste, wird zum vertrauten Online-Banking-Login weitergeleitet und autorisiert die Zahlung mit den persönlichen Zugangsdaten. Die Muskelreflexe der Finger müssen sich nicht umgewöhnen.
Der entscheidende Unterschied ist der Rahmen, in dem dies geschieht. Die gesamte Nutzerführung, vom ersten Klick bis zur Bestätigung, ist unverkennbar in das Design von Klarna gekleidet. Die Option heißt nun oft „Klarna Pay now" oder „Klarna Sofortüberweisung". Wer also heute beispielsweise gezielt nach einem Sofortüberweisung Casino sucht, wird unweigerlich in der klar strukturierten, aber eben auch markenbewussten Umgebung des schwedischen Unternehmens landen. Die vertrauten Handgriffe finden in einem neuen Wohnzimmer statt. Die Mechanik ist bekannt, doch die Tapete hat gewechselt – und die Hausordnung bestimmt nun ein anderer.
Die entscheidende Änderung: Wer ist jetzt mein Vertragspartner?
Der wahre Wandel vollzieht sich nicht auf dem Bildschirm, sondern im rechtlichen Fundament. Denn die für den Nutzer wichtigste, wenngleich unsichtbare, Veränderung liegt im Vertragspartner. Wo früher die Sofort GmbH agierte, ist heute die Klarna Bank AB die verantwortliche Instanz. Das hat handfeste Konsequenzen: Bei Rückfragen, Problemen oder Unstimmigkeiten ist Klarna der alleinige Ansprechpartner. Auch die Verantwortung für die Verarbeitung der persönlichen Daten liegt nun vollständig in schwedischer Hand, wenngleich nach europäischem Recht.
Diese Verschiebung ist jedoch mit einer neuen Sicherheitsebene verbunden. Klarna agiert als lizenziertes Zahlungsinstitut, was kein bloßer Titel ist – es bedeutet die direkte Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Diese staatliche Aufsicht ist ein zentraler Anker für das Verbrauchervertrauen. Sie entbindet den Einzelnen jedoch nicht von der grundlegenden digitalen Sorgfaltspflicht, generell sensible Daten sicher speichern zu können. Die institutionelle Regulierung und die persönliche Verantwortung gehen hier Hand in Hand.
Mehr als nur bezahlen: Soforts Technik als Baustein für Klarnas Ökosystem
Die Übernahme der Sofort AG war für Klarna weit mehr als nur die Neutralisierung eines Konkurrenten. Es war der Erwerb eines technologischen Herzstücks. Die robuste und erprobte Technik der Direktüberweisung bildet heute ein zentrales Fundament für Klarnas sogenannte Open-Banking-Plattform. Es geht längst nicht mehr nur um die singuläre Abwicklung einer Zahlung. Vielmehr zielt die Strategie auf die Schaffung eines umfassenden Finanz-Ökosystems ab, in dem das Bezahlen nahtlos in Shopping-Inspiration und persönliches Finanzmanagement übergeht. Wer heute in einem Casino mit Sofortüberweisung bezahlt, nutzt also einen kleinen, aber wesentlichen Baustein dieser großen Vision.
Fazit: Ein Name geht, die Funktion bleibt – unter neuer Flagge
Es ist ein Abschied ohne wirklichen Verlust. Der Name „Sofortüberweisung“ mag von der Bildfläche verschwinden, seine technische DNA aber lebt im Maschinenraum von Klarna fort. Der entscheidende Wandel für den Nutzer liegt daher weniger im gewohnten Klickablauf als in der Verlagerung des rechtlichen Rahmens: Die Transaktion geschieht nun unter der Flagge eines globalen, staatlich regulierten Finanzakteurs.
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Finger weg von der raisin Bank! Ich möchte hier mal meine negativen Erfahrungen mit der raisin bank kundtun und vor diesem Institut warnen !!! Wenn ihr liebäugelt bei der raisin Geld anzulegen, kann ich aus eigener Erfahrung nur dringend davon abraten. Zunächst ist die raisin eigentlich wohl keine richtige Bank, denn sie kommt zwar über die Tagesvergleichsportale als Tagesgeldbank hoch – wenn man sich aber dort im Glauben registriert/angemeldet hat, damit ein Tagesgeldkonto eröffnet zu haben, dann weit gefehlt. Es ist zunächst nur ein Verrechnungskonto, bei dem das eingezahlte Geld so lange unverzinst herumliegt, bis man es merkt oder nicht merkt. Denn man muß erst noch, nachdem man sich dort online einloggen kann, umständlich festlegen, welche Anlageform man für sein auf dem Verrechnungskonto eingezahltes Geld haben möchte. Sprich es liegt so lange unverzinst herum. Nachdem ich mich für das sog. Tagesgeldkonto registriert hatte, da ich ja laut raisin- Webseite sowie einem Bestätigungsmail von raisin über die Anlage eines Tagesgeldkontos und den Feststellungen der Tagesgeldvergleichsportale geglaubt hatte, ein Tagesgeldkonto eröffnet zu haben, überwies ich einen größeren Betrag auf das genannte Konto. Nach zwei Monaten kam eine eMail mit dem Text „Ungenutztes Guthaben auf Ihrem Raisin-Konto: Jetzt handeln”. Ich fiel aus allen Wolken und habe mich daraufhin in mein Konto eingeloggt und festgestellt, dass beim Tagesgeldkonto ein Guthaben von 0,00 € stand, obwohl ich zwei Monate zuvor eingezahlt und tags darauf zwei screenshots gemacht hatte. Unglaublich! Der Betrag war auf einem Zwischenkonto und nicht auf dem eröffneten und per Mail bestätigten Tagesgeldkonto. Nachdem ich nun das sehr komplizierte Umschichten von diesem sog. Verrechnungskonto auf das Tagesgeld-Kto. vollzogen hatte, habe ich mich gleich beim Vorstand der raisin Bank per eMail beschwert und eine entsprechende Nachverzinsung für die zwei Monate gefordert. Leider lehnte man meine Beschwerde ab und will mir die Zinsen für die zwei Monate, in denen die Raisin mein Geld verwendet hat, nicht erstatten. Es wird die Eröffnung eines Tagesgeldkontos geworben, aber man eröffnet zunächst nur ein Zwischenkonto und kein Tagesgeldkonto. Was für eine unfaire Verschleierungstaktik der raisin bank!
Die wichtigsten Daten für einen aussagekräftigen Vergleich vergleichbarer Angebote (ein oder zwei mehr hätte es bestimmt noch gegeben) wurden zur Verfügung gestellt und das direkte Zusammenspiel mit dem ausgewählten Anbieter, in diesem Fall für Lieferung von Gas, hat dann auch reibungslos funktioniert.
Der Anbieterwechsel klappte mit VERIVOX sehr gut
Der Wechsel des Anbieters lief über VERIVOX sehr gut







