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Was ist Tagesgeld?

Das Tagesgeldkonto ist ein Konto zum kurzfristigen Umbuchen von Geldern und dient zunehmend der Verrechnung von Zinszahlungen, Renditen oder auch Dividenden. Die Verzinsung des Tagesgeldes ist von der jeweiligen Bank abhängig. Den Banken dienen als Orientierung der Leitzins der EZB, die Marktlage und die wirtschaftlichen Voraussetzungen. Bei Tagesgeldkonten können vor allem die Direktbanken ohne kostenintensive Filialnetze und mit schlanken Strukturen die beste Verzinsung bieten. Ursprünglich dienten Tagesgeldkonten der kurzfristigen Geldanlage, was bei einer sinkenden Verzinsung zweitranging ist. Die Gutschriften der Tagesgeldzinsen erfolgen primär am Ende eines Quartals.

Kündigungsfristen gibt es bei einem Tagesgeldkonto nicht, da es - wie bei einem Girokonto - „fällig bei Sicht“ ist, so dass die Gelder täglich zur Verfügung stehen. Überweisungen erfolgen im Rahmen des eigenen Namens über das Girokonto. Tagesgeldkonten sind nicht für den Zahlungsverkehr an Dritte freigegeben, hierzu zählt z.B. eine direkte Überweisung an den Telefonanbieter. 

Abgesehen von der täglichen Verfügbarkeit und der Verzinsung spielt beim Tagesgeld die Einlagensicherung einer Bank eine wichtige Rolle. Daher sollten Sie sich vor dem Abschluss eines Tagesgeldkontos über die Einlagensicherung informieren. In der Europäischen Union ist der gesetzlich festgelegte Betrag derzeit 100.000€ pro Kunde.

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Währungskauf, Überweisungen stets schnell und korrekt. Empfehlenswert. Nach der Erfahrung habe ich mich gewundert, warum es noch Unternehmen gibt, die ihr Auslands, -Währungs, Termingeschäft mit der Hausbank abwickeln. Hatte mich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit eingestellt. Nach 6 Monaten dann die erste Kündigung mit der Aufforderung zeitnah alle Guthaben abzuheben. Alternative: Alle Unterlagen nochmal einreichen (Kapitalherkunftsnachweise, Handelsregister aktuell, Führungszeugnis aktuell, Einkommensnachweise persönlich aller Gesellschafter etc., etc.). Das war mit ordentlich Kosten und Aufwand verbunden, wie man sich unschwer vorstellen kann. Dann zunächst alles gut. Im Oktober dann die zweite Kündigung. Diesmal definitiv. Das Konto war sofort gesperrt (Guthaben!!), die schriftlich angekündigte Kontaktaufnahme zur Findung einer „einvernehmlichen Lösung“ unterblieb vollkommen. Heute, 14 Tage nach offizieller Sperrung des Kontos, nun auch ohne Zugang (mein Guthaben ist nur durch frühere Kontoauszüge und Screenshots nachweisbar) passiert nichts. Rückmeldung der Ebury Mitarbeiter: „die Fachabteilung prüft die Genehmigung zum Währungsrücktausch (Tageskurs !!) und Überweisung auf mein Firmenkonto“ Eine einzige Katastrophe – ganz besonders im Coronajahr. Mutig hingegen die Aussage des durchweg freundlichen und gut trainierten Mitarbeiters: wir würden uns sehr freuen, Sie in naher Zukunft wieder als Kunden begrüßen zu dürfen! Hintergrund anscheinend Brexit/Unternehmenssitz in London. Ebury zieht um nach Kontinentaleuropa. Offiziell gibt es keine Begründung für die Kündigung. Irgendwelche Kulanzregelungen, Schadensersazt = Fehlanzeige. Zusammenfassend: jung, dynamisch, innovativ und ohne jeglichen Anstand, rücksichtslos und dreist. Für Beschwerden ist die britische Finanzaufsicht zuständig, dass schützt Ebury wahrscheinlich vor vielen Klagen….

Vielen Dank!!! Wir konnten erhebliche Kosten einsparen und zahlen nun keine Strafzinsen mehr.