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Was ist Tagesgeld?

Das Tagesgeldkonto ist ein Konto zum kurzfristigen Umbuchen von Geldern und dient zunehmend der Verrechnung von Zinszahlungen, Renditen oder auch Dividenden. Die Verzinsung des Tagesgeldes ist von der jeweiligen Bank abhängig. Den Banken dienen als Orientierung der Leitzins der EZB, die Marktlage und die wirtschaftlichen Voraussetzungen. Bei Tagesgeldkonten können vor allem die Direktbanken ohne kostenintensive Filialnetze und mit schlanken Strukturen die beste Verzinsung bieten. Ursprünglich dienten Tagesgeldkonten der kurzfristigen Geldanlage, was bei einer sinkenden Verzinsung zweitranging ist. Die Gutschriften der Tagesgeldzinsen erfolgen primär am Ende eines Quartals.

Kündigungsfristen gibt es bei einem Tagesgeldkonto nicht, da es - wie bei einem Girokonto - „fällig bei Sicht“ ist, so dass die Gelder täglich zur Verfügung stehen. Überweisungen erfolgen im Rahmen des eigenen Namens über das Girokonto. Tagesgeldkonten sind nicht für den Zahlungsverkehr an Dritte freigegeben, hierzu zählt z.B. eine direkte Überweisung an den Telefonanbieter. 

Abgesehen von der täglichen Verfügbarkeit und der Verzinsung spielt beim Tagesgeld die Einlagensicherung einer Bank eine wichtige Rolle. Daher sollten Sie sich vor dem Abschluss eines Tagesgeldkontos über die Einlagensicherung informieren. In der Europäischen Union ist der gesetzlich festgelegte Betrag derzeit 100.000€ pro Kunde.

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