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Tagesgeld für Minderjährige

Alle Eltern möchten, dass es ihre Kinder später mal gut haben. Ein wichtige Voraussetzung dafür ist ein kleines Startguthaben. So können sich junge Erwachsene zum Beispiel den Führerschein oder das erste Auto finanzieren. Wenn das Kind studieren möchte, braucht es dafür in Zeiten der Studiengebühren auch gewisse Ersparnisse.

Je früher Sie anfangen für Ihr Kind zu sparen, desto besser. Denn auf einen längeren Zeitraum gesehen wirkt sich der Zinses-Zins-Effekt stärker aus als bei einem kurzen Zeitraum. Viele Eltern nutzten deshalb die Möglichkeit bereits zur Geburt ein Sparkonto für das Baby anzulegen. Wenn Sie ein Tagesgeldkonto eröffnen möchten, müssen Sie das Post-Ident-Verfahren durchlaufen, dazu ist bei Babys die Geburtsurkunde und bei Kindern der (Kinder-) Ausweis notwendig.

Konten für Minderjährige unterliegen einem speziellen Schutz und dürfen nur auf Guthabenbasis geführt werden. Bei einem Tagesgeldkonto ist ja ohnehin nichts anderes denkbar.

Wer früh daran denkt für sein Kind zu sparen profitiert von Steuererleichterungen. Jedes Kind besitzt einen Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro. Diesen Sparer-Pauschbetrag kann für das Kind voll ausgenutzt werden und bis zu diesem Betrag müssen Kapitalerträge nicht versteuert werden. Denken Sie aber bloß nicht daran, den Sparer-Pauschbetrag für Ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Die Finanzämter betrachten dies als Gestaltungsmissbrauch und verhängen empfindliche Strafen. Auf das Tagesgeldkonto des Nachwuchses gehört deswegen nur Geld, das dem Kind geschenkt wurde und nicht das Geld der Eltern.

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