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Tagesgeld als Kautionskonto für Mieter und Vermieter

Das Tagesgeldkonto bietet sich gerade als Kautionskonto an. Denn im Gegensatz zum Sparbuch erzielen Sie beim Tagesgeld wesentlich bessere Zinserträge bei gleicher Sicherheit. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, den Vermieter von den Vorteilen des Tagesgeldkontos als Kautionskontos zu überzeugen. Denn viele Vermieter bestehen immer noch auf dem guten alten Sparbuch für die Kaution. Rein rechtlich steht der Verwendung eines Tagesgeldkontos aber nichts im Weg.

Wenn Sie den Vermieter überzeugt haben gehen Sie so vor:

Als Mieter eröffnen Sie das Konto bei einer Bank Ihrer Wahl und zahlen die Kaution darauf ein. Danach wird das Tagesgeldkonto an den Vermieter verpfändet. Die meisten Banken haben zu diesem Zweck bereits eine vorformulierte Verpfändungserklärung. Ansonsten müssen Sie selbst ein entsprechendes Schreiben aufsetzten.

Sobald alle Parteien die Verpfändungserklärung unterschrieben haben ist die Verpfändung wirksam und damit das Kautionskonto eingerichtet. Das bedeutet der Mieter kann fortan ohne Zustimmung des Vermieters nicht mehr auf das Geld zugreifen. Falls der Mieter Schäden am Eigentum des Vermieter verursacht, dient die Kaution als Sicherheit.

Dennoch das Geld auf dem Kautionskonto gehört dem Mieter und in aller Regel erhält er es auch samt Zinserträgen zurück. Schon alleine deshalb sollte es im Interesse des Mieters liegen, das Geld zu einem attraktiven Zinssatz anzulegen.

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Währungskauf, Überweisungen stets schnell und korrekt. Empfehlenswert. Nach der Erfahrung habe ich mich gewundert, warum es noch Unternehmen gibt, die ihr Auslands, -Währungs, Termingeschäft mit der Hausbank abwickeln. Hatte mich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit eingestellt. Nach 6 Monaten dann die erste Kündigung mit der Aufforderung zeitnah alle Guthaben abzuheben. Alternative: Alle Unterlagen nochmal einreichen (Kapitalherkunftsnachweise, Handelsregister aktuell, Führungszeugnis aktuell, Einkommensnachweise persönlich aller Gesellschafter etc., etc.). Das war mit ordentlich Kosten und Aufwand verbunden, wie man sich unschwer vorstellen kann. Dann zunächst alles gut. Im Oktober dann die zweite Kündigung. Diesmal definitiv. Das Konto war sofort gesperrt (Guthaben!!), die schriftlich angekündigte Kontaktaufnahme zur Findung einer „einvernehmlichen Lösung“ unterblieb vollkommen. Heute, 14 Tage nach offizieller Sperrung des Kontos, nun auch ohne Zugang (mein Guthaben ist nur durch frühere Kontoauszüge und Screenshots nachweisbar) passiert nichts. Rückmeldung der Ebury Mitarbeiter: „die Fachabteilung prüft die Genehmigung zum Währungsrücktausch (Tageskurs !!) und Überweisung auf mein Firmenkonto“ Eine einzige Katastrophe – ganz besonders im Coronajahr. Mutig hingegen die Aussage des durchweg freundlichen und gut trainierten Mitarbeiters: wir würden uns sehr freuen, Sie in naher Zukunft wieder als Kunden begrüßen zu dürfen! Hintergrund anscheinend Brexit/Unternehmenssitz in London. Ebury zieht um nach Kontinentaleuropa. Offiziell gibt es keine Begründung für die Kündigung. Irgendwelche Kulanzregelungen, Schadensersazt = Fehlanzeige. Zusammenfassend: jung, dynamisch, innovativ und ohne jeglichen Anstand, rücksichtslos und dreist. Für Beschwerden ist die britische Finanzaufsicht zuständig, dass schützt Ebury wahrscheinlich vor vielen Klagen….

Vielen Dank!!! Wir konnten erhebliche Kosten einsparen und zahlen nun keine Strafzinsen mehr.