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Wie funktioniert die Einlagensicherung bei Sparkassen?

Die Sparkasse hat ein eigenes Einlagensicherungssystem entwickelt, dass auf der gesetzlichen Einlagensicherung und dem freiwilligen BdB-Einlagensicherungsfonds aufbaut. Damit sind Einlagen der Sparkassen-Kunden sehr gut geschützt. Bislang hat noch kein Kunde der Sparkasse auch nur einen Cent seiner Einlagen oder Zinserträge verloren.

Das Sparkassen-eigene Systeme besteht aus 3 Stufen:

Stufe 1 regionale Cash-Fonds

Alle Sparkassen werden einem der 12 regionalen Cash-Fonds zugeordnet und müssen an diesen eine Abgabe in Höhe von 0,3% der Verbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken leisten. Je nach Lage kann diese Abgabe erhöht oder gesenkt werden um das Risiko zu decken. Im Notfall springt zuerst der jeweils zuständig Regionalfonds ein.

Stufe 2 Fonds der Landesbanken

Auch Landesbanken und Girozentralen bilden Sicherungsfonds. Diese Fonds können in Stufe 2 für den Fall einer Bankenpleite eingesetzt werden.

Stufe 3 überregionaler Ausgleich

Reichen die ersten beiden Stufen nicht für die Bewältigung der Krise aus, findet ein überregionaler Ausgleich der 12 Regionalfonds statt. Es findet also eine Institutssicherung statt, damit sind die Sparkassen bekannt geworden.

Für die Einlagensicherung spielt es keine Rolle ob sich Guthaben auf einem Sparbuch oder dem Tagsgeldkonto befindet. Beide Anlageformen sind demnach gleich sicher, es handelt sich aus Bankensicht um Sichteinlagen. Für Sie als Kunde bietet ein Tagesgeldkonto aber wesentlich bessere Zinsen im Vergleich zum guten alten Sparbuch.

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