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Wie berechnen sich die Zinsen, wenn sich der Anlagebetrag ändert?

Wenn sich der Anlagebetrag auf dem Tagesgeldkonto ändert, werden die Zinsen auf den Tag genau berechnet. Dazu wird der Kontostand täglich gemessen und auf dieser Basis der Tageszins berechnet. Am Ende der Zinsperiode werden dann die erzielten Tageszinsen zusammengerechnet und dem Konto gutgeschrieben.

An einem kleinen Beispiel soll dies verdeutlicht werden:

Sie legen zunächst 10.000€ zu 4% Zinsen an und heben danach 5.000€ ab.

Tageszins für 10.000€: 10.000€ * 0,04 * 1/360 = 1,11€

Tageszins für 5.000€: 5.000€ *0,04 * 1/360 = 0,56€

Sie sehen an diesem Beispiel, dass sich der Tageszins halbiert wenn sich auch der Anlagebetrag halbiert. Zur Berechnung der Zinsen werden selbstverständlich weitere Nachkommastellen herangezogen um ein möglichst genaues Ergebnis zu errechnen.

Eine Änderung des Anlagebetrags ist demnach kein Problem. Wenn Sie einen monatlichen Sparplan einrichten haben Sie sogar den Vorteil, dass sich die Zinsen jeden Monat erhöhen. Selbst wenn Sie nur mit einem kleinen Betrag starten kann daraus mit Ausdauer ein kleines Vermögen werden.

Bei einer Zinsänderung während des Anlagebetrags werden die Zinsen nach der gleichen Methode berechnet. Bis zur Zinsänderung werden die Zinsen taggenau mit dem alten Zinssatz berechnet und ab der Gültigkeit des neuen Zinssatzes wird dieser für die Berechnung der Tageszinsen genutzt.