Skip to main content

Welche gesetzlichen Garantien gibt es in Deutschland?

Die Bundesrepublik Deutschland hat die EU-Anforderung zur Einlagensicherung durch das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz umgesetzt. Demnach sind bei deutschen Banken Einlagen in Höhe bis 100.000 Euro pro Kunde gesichert. (seit Dezember 2010) Die Einlagensicherung gilt für alle Privatpersonen. Vermögen das darüber hinaus geht, sollte auf mehrere Banken verteilt werden, sofern die Bank nicht Mitglied im freiwilligen BdB-Sicherungsfonds ist. Die meisten Banken sind diesem aber beigetreten.

Hat eine Bank den Hauptsitzt nicht in Deutschland und betreibt keine eigene Gesellschaft, sondern nur eine Niederlassung, dann greift die deutsche Einlagensicherung nicht. Dafür steht die Einlagensicherung des Herkunftslandes zur Verfügung. In der Europäischen Union sind Einlagensicherungen aller Mitgliedsländer untereinander vergleichbar. In der Schweiz wird durch die Eidgenossenschaft für Einlagen bis 100.000 Schweizer Franken pro Kunde garantiert.

Viele deutsche Banken und Auslandsbanken sind zudem dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) beigetreten. Dieser garantiert sogar über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus, nämlich bis 30% des Eigenkapitals einer Bank. Somit sind pro Kunde in aller Regel Einlagen in Millionenhöhe gesichert. Finanziert wird diese freiwillige Einlagensicherung durch eine Umlage, die sich nach Umsatz und Bonität der jeweiligen Bank ergibt.

Wenn Sie weitere Informationen zum Beispiel über die aktuelle Höhe der Einlagensicherung möchten, dann können Sie jederzeit bei Ihrer Bank nachfragen.