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Was wenn meine Bank im Ausland sitzt?

Grundsätzlich greift immer die Einlagensicherung des Herkunftslands. In der Europäischen Union ist die Einlagensicherung der einzelnen Länder vergleichbar. Bevor Sie einen größeren Geldbetrag anlegen, können Sie aber auch jederzeit bei der jeweiligen Bank nachfragen. Dort wird Ihnen gern Auskunft erteilt.

Derzeit sieht die Einlagensicherung in den Ländern der Europäischen Union folgendermaßen aus:

  • Belgien 100.000€
  • Bulgarien 100.000 BGN
  • Dänemark 100.000€
  • Estland 100.000€
  • Finnland 100.000€
  • Frankreich 100.000€
  • Griechenland 100.000€
  • Island 20.887€
  • Irland 100.000€
  • Italien 103.291,38€
  • Lettland 100.000€
  • Liechtenstein 100.000 SFR
  • Litauen 100.000€
  • Luxemburg 100.000€
  • Malta 100.000€
  • Niederlande 100.000€
  • Norwegen 2 Millionen NOK
  • Österreich 100.000€
  • Polen 175.000 PLN
  • Portugal 100.000€
  • Rumänien 100.000€
  • Slowakei 100.000€
  • Slowenien 100.000€
  • Spanien 100.000€
  • Schweden 500.000 SEK
  • Tschechien 100.000€
  • Ungarn 100.000€
  • England (Vereinigtes Königreich) 85.000 £ (ca. 100.000€)
  • Zypern 100.000€

Stand: 01.01.2011 - Alle Zahlen pro Kunde

Die Schweiz garantiert für Einlagen bis 100.000 Schweizer Franken pro Kunde.

Viele Banken haben sich zudem dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) angeschlossen. Gerade wenn die Bank nicht der deutschen Einlagensicherung unterliegt, ist dies ein Maß für die Seriosität der Bank und eine Garantie für Ihre Einlagen.

Zuletzt bewertet

Währungskauf, Überweisungen stets schnell und korrekt. Empfehlenswert. Nach der Erfahrung habe ich mich gewundert, warum es noch Unternehmen gibt, die ihr Auslands, -Währungs, Termingeschäft mit der Hausbank abwickeln. Hatte mich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit eingestellt. Nach 6 Monaten dann die erste Kündigung mit der Aufforderung zeitnah alle Guthaben abzuheben. Alternative: Alle Unterlagen nochmal einreichen (Kapitalherkunftsnachweise, Handelsregister aktuell, Führungszeugnis aktuell, Einkommensnachweise persönlich aller Gesellschafter etc., etc.). Das war mit ordentlich Kosten und Aufwand verbunden, wie man sich unschwer vorstellen kann. Dann zunächst alles gut. Im Oktober dann die zweite Kündigung. Diesmal definitiv. Das Konto war sofort gesperrt (Guthaben!!), die schriftlich angekündigte Kontaktaufnahme zur Findung einer „einvernehmlichen Lösung“ unterblieb vollkommen. Heute, 14 Tage nach offizieller Sperrung des Kontos, nun auch ohne Zugang (mein Guthaben ist nur durch frühere Kontoauszüge und Screenshots nachweisbar) passiert nichts. Rückmeldung der Ebury Mitarbeiter: „die Fachabteilung prüft die Genehmigung zum Währungsrücktausch (Tageskurs !!) und Überweisung auf mein Firmenkonto“ Eine einzige Katastrophe – ganz besonders im Coronajahr. Mutig hingegen die Aussage des durchweg freundlichen und gut trainierten Mitarbeiters: wir würden uns sehr freuen, Sie in naher Zukunft wieder als Kunden begrüßen zu dürfen! Hintergrund anscheinend Brexit/Unternehmenssitz in London. Ebury zieht um nach Kontinentaleuropa. Offiziell gibt es keine Begründung für die Kündigung. Irgendwelche Kulanzregelungen, Schadensersazt = Fehlanzeige. Zusammenfassend: jung, dynamisch, innovativ und ohne jeglichen Anstand, rücksichtslos und dreist. Für Beschwerden ist die britische Finanzaufsicht zuständig, dass schützt Ebury wahrscheinlich vor vielen Klagen….

Vielen Dank!!! Wir konnten erhebliche Kosten einsparen und zahlen nun keine Strafzinsen mehr.