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Was ändert sich durch die Abgeltungssteuer?

Für den Steuerzahler hat die Einführung der Abgeltungssteuer eigentlich nur Vereinfachungen und Verbesserungen zur Folge. So muss nicht mehr die Einkommensteuererklärung mit der Anlage KAP abgegeben werden und das Finanzamt erfährt auch nicht mehr von den Kapitalerträgen des Steuerzahlers.

Denn die Abgeltungssteuer ist eine Quellensteuer und wird demnach dort gezahlt wo sie anfällt, nämlich bei den Banken. Sie wird direkt von den Banken einbehalten und dann an die Finanzverwaltung abgeführt. Steuerzahler ist nicht mehr der Sparer, sondern die Bank. Durch die Einbehaltung der Abgeltungssteuer müssen die Kapitalerträge vom Sparer nicht versteuert werden.

Die Vereinfachung besteht darin, dass jetzt alle Kapitalerträge pauschal mit 25% besteuert werden. Darauf wird dann noch ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5% und falls kirchensteuerpflichtig die Kirchensteuer erhoben.

Jeder Mensch erhält einen Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro. Für Eheleute beträgt der Sparer-Pauschbetrag gemeinsam 1.602 Euro. In Höhe dieses Freibetrags können alle Kapitalerträge steuerfrei vereinnahmt werden. Dazu muss bei der jeweiligen Bank ein Freistellungsauftrag erteilt werden um die Einbehaltung der Abgeltungssteuer zu verhindern.

Freistellungsaufträge können auch über mehrere Banken verteilt werden und enthalten seit 2011 die persönliche Steuer-Identifikationsnummer. Dadurch können die Finanzämter in Zukunft noch einfacher kontrollieren, ob der Sparer-Pauschbetrag nicht einfach überschritten wurde. Alle erteilten Freistellungsaufträge werden nämlich an das Bundeszentralamt für Steuern nach Bonn gemeldet. Das zuständige Finanzamt kann dann online eine Auskunft über alle erteilten Freistellungsaufträge einholen.

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Währungskauf, Überweisungen stets schnell und korrekt. Empfehlenswert. Nach der Erfahrung habe ich mich gewundert, warum es noch Unternehmen gibt, die ihr Auslands, -Währungs, Termingeschäft mit der Hausbank abwickeln. Hatte mich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit eingestellt. Nach 6 Monaten dann die erste Kündigung mit der Aufforderung zeitnah alle Guthaben abzuheben. Alternative: Alle Unterlagen nochmal einreichen (Kapitalherkunftsnachweise, Handelsregister aktuell, Führungszeugnis aktuell, Einkommensnachweise persönlich aller Gesellschafter etc., etc.). Das war mit ordentlich Kosten und Aufwand verbunden, wie man sich unschwer vorstellen kann. Dann zunächst alles gut. Im Oktober dann die zweite Kündigung. Diesmal definitiv. Das Konto war sofort gesperrt (Guthaben!!), die schriftlich angekündigte Kontaktaufnahme zur Findung einer „einvernehmlichen Lösung“ unterblieb vollkommen. Heute, 14 Tage nach offizieller Sperrung des Kontos, nun auch ohne Zugang (mein Guthaben ist nur durch frühere Kontoauszüge und Screenshots nachweisbar) passiert nichts. Rückmeldung der Ebury Mitarbeiter: „die Fachabteilung prüft die Genehmigung zum Währungsrücktausch (Tageskurs !!) und Überweisung auf mein Firmenkonto“ Eine einzige Katastrophe – ganz besonders im Coronajahr. Mutig hingegen die Aussage des durchweg freundlichen und gut trainierten Mitarbeiters: wir würden uns sehr freuen, Sie in naher Zukunft wieder als Kunden begrüßen zu dürfen! Hintergrund anscheinend Brexit/Unternehmenssitz in London. Ebury zieht um nach Kontinentaleuropa. Offiziell gibt es keine Begründung für die Kündigung. Irgendwelche Kulanzregelungen, Schadensersazt = Fehlanzeige. Zusammenfassend: jung, dynamisch, innovativ und ohne jeglichen Anstand, rücksichtslos und dreist. Für Beschwerden ist die britische Finanzaufsicht zuständig, dass schützt Ebury wahrscheinlich vor vielen Klagen….

Vielen Dank!!! Wir konnten erhebliche Kosten einsparen und zahlen nun keine Strafzinsen mehr.