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Zinszahlung

Eine Zinszahlung erfolgt nach dem Abschluss der Zinsperiode. Inzwischen bieten viele Banken auch die unterjährige Zinszahlung für Tagesgeld- und Festgeldkonto an. Und je nach Art und Anzahl der Zinszahlungen im Jahr erhalten Sie damit einen höheren Zinseszins Effekt.

So gibt es beim Tagesgeld folgende Zinszahlungen:

  • täglich
  • monatlich
  • vierteljährlich
  • halbjährlich
  • jährlich

Die Zinszahlung erfolgt dabei als Gutschrift auf das Tagesgeldkonto. Eine Besonderheit stellt die tägliche Zinsgutschrift dar, die bei der Tagesanleihe über die Kurssteigerung erfolgt.

Beim Festgeld gibt es folgende Zinszahlungsmethoden:

  • monatlich
  • jährlich
  • am Laufzeitende

Beim Festgeldkonto kann der Anleger wählen ob die Zinsgutschrift wieder angelegt werden, oder ob eine Auszahlung auf das Referenzkonto erfolgen soll.

Die Zinsgutschrift ist auch entscheidend für die Auswirkungen des Zinses-Zins-Effekts. Denn je kürzer der Zeitraum, desto stärker wirkt sich der Zinseszins-Effekt aus. Allerdings nur wenn das Geld wieder angelegt wird. Werden die Zinsen häufiger ausgezahlt, so werden sie bereits in der nächsten Zinsperiode mitverzinst und erzielen damit wieder Zinsgewinne. Daneben entscheidet aber auch der Zeitraum und der Zinssatz über die Auswirkungen des Effekts.

Wer bereits in frühen Jahren mit dem Sparen angefangen hat, kann vielleicht irgendwann von den Zinsen leben. Dann können die Zinsgutschriften dazu genutzt werden um den Lebensunterhalt zu bestreiten und alle Ausgaben zu bezahlen. Solange die Entnahmen kleiner als die Zinsen sind, nimmt das Vermögen sogar noch zu. Lediglich das Wachstum verlangsamt sich dann.

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