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Sparer-Pauschbetrag

Der Sparer-Pauschbetrag wurde mit der Abgeltungsteuer zum 1. Januar 2009 eingeführt und löste damit den Sparerfreibetrag ab. Damit sind für jeden Bürger Kapitalerträge bis 801 Euro nicht steuerpflichtig, für Ehepaare beträgt der Sparer-Pauschbetrag 1.602 Euro.

Die Abgeltungsteuer wird direkt von der Bank als Quellensteuer einbehalten und dann an das zuständige Finanzamt abgeführt. Um dies zu verhindern muss ein Freistellungsauftrag bei der Bank gestellt werden, dieser beauftragt das Bankinstitut alle Kapitalerträge steuerfrei auszubezahlen. Die Banken bieten bereits fertige Formulare für den Freistellungsauftrag an, die dann nur noch ausgefüllt und unterschrieben werden müssen. Seit 2011 enthält jeder neu gestellte Freistellungsauftrag immer auch die persönliche Steuer-Identifikationsnummer.

Selbstverständlich kann der Sparer seinen Sparer-Pauschbetrag auf mehrere Banken aufteilen. Eine zentrale Stelle registriert aber jeden gestellten Freistellungsauftrag und das zuständige Finanzamt kann online auf die Freistellungsaufträge des Steuerzahlers zugreifen. Wenn der Sparer-Pauschbetrag überschritten wird, fordert das Finanzamt den Sparer auf eine Einkommensteuerklärung abzugeben und in der Anlage KAP alle Kapitalerträge zu erklären.

Der Steuerzahler kann aber auch freiwillig die Einkommensteuererklärung und die Anlage KAP abgeben um damit zu viel bezahlte Abgeltungsteuer zurückzufordern. Das ist zum Beispiel praktisch, wenn die Stellung eines Freistellungsauftrags vergessen und der Sparer-Pauschbetrag nicht ausgeschöpft wurde.

Falls der persönliche Steuersatz recht niedrig ist, kann eine Günstigerprüfung beantragt werden. Das Finanzamt prüft dann ob die Besteuerung zum persönlichen Steuersatz erfolgt.

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Service, Beratung, Support: Sämtliche Supportanfragen meinerseits wurden immer sehr schnell beantwortet, allerdings hatte ich mich zwischen Weihnachten und Neujahr aus dem Onlinebanking ausgesperrt. Zu dieser Zeit war die Technik im Urlaub und ich konnte erst nach einigen Tagen wieder das Onlinebanking nutzen. Das war natürlich mein Fehler, aber ich selbst befand mich auch im Notdienst für meinen Arbeitgeber, um den Mitarbeitern technisch zur Seite zu stehen, falls zu dieser Zeit etwas schief geht. Über die Besetzung der Technik sollte vielleicht nochmal nachgedacht werden. Banking, Prozesse: Geringe Innovationsgeschwindigkeit bei neuen Payment-Methoden wie etwa Apple Pay. Auch wenn hier zwar die Fiducia & GAD IT am Zuge ist, muss die Triodos Bank die Kunden besser informieren. NFC funktioniert leider nur mit der Kreditkarte, nicht aber mit der EC-Karte. Gerade NFC ist durch die Geschwindigkeitssteigerung beim Bezahlen eine gelungene Innovation, aber für mich als EC-Karten-Nutzer leider nicht verwendbar. Die Informationen rund um nachhaltiges Banking durch Messen-Einladungen, Blog-Artikel, Newsletter etc. sind herausragend und absolut lesenswert. Ich habe bereits vieles Neues kennengelernt, dadurch z.B. auch endlich einen "echten" Ökostromlieferanten gefunden (***). Ich bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit der Triodos Bank, denn letztlich habe ich den Wechsel meiner Bank vollzogen, um guten Gewissens mein Geld lagern oder investieren zu können.

Vielen Dank für Ihr gutes Support!

Ich bin zwar mit den Produkten recht zufrieden, nicht aber mit dem Thema "Beauftragung Übertrag auf das Referenzkont". Aktuell ist das nur mit mobiler SMS auf die hinterlegte Mobilnummer möglich. Ich wohne aber in einem Gebiet mit sehr schlechtem und hin und wieder gar keinem Mobilempfang. Ich kann deshalb hin und wieder keine Überträge von meinem Tagesgeldkonto an das Referenzkonto beauftragen. Diesen Mißstand mit der Bitte eine alternatie Möglichkeit zur Beauftragung von Kontoüberträgen zu schaffen, habe ich zwar schon zweimal an den Kundenservice gegeben. Bisher aber nicht mal eine Antwort bekommen.

Die online-Bankgeschäfte sind problemlos abzuwickeln, da der Online-Auftritt der Bank transparent und zielführend ist, keine Anwendungsprobleme entstehen und der Kunde jederzeit aktuell informiert wird/ist. Wermutstropfen: Die auf EU-Standard begrenzte Einlagensicherheit; hier wäre eine Anpassung an die übliche Regelung der deutschen Banken begrüßenswert.