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p.a.

p.a. ist eine Abkürzung für per anno bedeutet also pro Jahr. Diese Angabe ist bei Zinssätzen üblich und oft vorgeschrieben. Damit werden unter anderem Nominalzinsen, Realzinsen und der effektive Jahreszins gekennzeichnet. Meist befindet sich die Angabe p.a. direkt hinter dem entsprechenden Zinssatz.

Auch wenn die Raten auf ein Jahr bezogen angegeben wird, entscheidet die Zinsperiode über die Fälligkeit der Zinsen. Üblich sind zum Beispiel bei einem Ratenkredit monatliche Raten. Bei einem Anlagekonto, also zum Beispiel einem Tagesgeldkonto oder einem Festgeldkonto, werden im Gegensatz dazu die Zinsen entweder monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich gutgeschrieben. Je kürzer die Zinsperiode, desto stärker wirkt sich der Zinses-Zins-Effekt aus und desto höher liegt der effektive Jahreszins über dem Nominalzins.

Zinsen werden immer täglich abgerechnet. Für einen Tag bedeutet dies also, dass 1/360 des Jahreszinses fällig werden. Nehmen wir an unser Girokonto befindet sich für 8 Tage im Minus. Dann wird bei einem Zinssatz von 14% p.a. und einem Überziehungsbetrag von 400 Euro so gerechnet:

400 Euro * 0,08 * 8/360 = 0,71 Euro

Es werden also für die Überziehung von 400 Euro über acht Tagen 71 Eurocent an Zinsen fällig. Genauso funktioniert natürlich auch die Zinsberechnung bei der Geldanlage also auf dem Tagesgeldkonto oder dem Festgeldkonto.

Zuletzt bewertet

Verhalten gegenüber Kunden sehr unkukulant- nicht zu empfehlen!

Ich habe die Unterlagen bald bekommen und der Vermieter war ein wenig überrascht weil er kein Bargeld als Kaution bekommen hat aber er hat die Bürgschaft Urkunde doch noch akzeptiert. Ich bin also zufrieden .