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Kirchensteuer

Religionsgemeinschaften finanzieren sich neben Spenden hauptsächlich durch die Kirchensteuer. Der Haushalt mancher Bistümer wird zu 60-80% durch die Einnahmen der Kirchensteuer finanziert. In Deutschland gibt es eine Besonderheit, die historisch gewachsen ist und zwar erfolgt die Erhebung der Kirchensteuer durch die Finanzämter. Diese Regelung ist in den Landesgesetzen verankert. Für diese Erhebung erhält die Finanzverwaltung eine Aufwandsentschädigung. Als Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer dient in Deutschland die Einkommensteuer und die Grundsteuer A.

Die Kirchensteuer beträgt in Baden-Württemberg und Bayern 8%. In den restlichen deutschen Bundesländern liegt die Kirchensteuer bei 9%. Kirchensteuerpflichtig sind alle Angehörigen einer Relgionsgemeinschaft. Der Steuerzahler hat ein Wahlrecht wie die Kirchensteuer auf Kapitalerträge abgeführt werden soll. Entweder wird die Kirchensteuer mit der Abgeltungsteuer einbehalten, oder die Kirchensteuer wird durch die Einkommensteuererklärung in der Anlage KAP deklariert. Der Einbehalt durch die Bank ist meist der einfachere Weg, besonders wenn eigentlich keine Einkommensteuererklärung abgegeben werden muss. Zudem kann die Abführung der Kirchensteuer nicht vergessen werden und das Finanzamt erfährt nicht die tatsächlichen Kapitalerträge.

Bei Kapitalerträge die im Ausland erzielt werden ist der Anleger selbst für die Versteuerung also auch für die Abführung der Kirchensteuer verantwortlich. Dies erfolgt über die Einkommensteuererklärung und die Anlage KAP.

Abhängig vom Kirchensteuersatz steigt die steurliche Belastung des Steuerzahlers auf 28 oder 29 Prozent. Schließlich wird auf die Abgeltungsteuer in Höhe von 25% noch der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5% und die Kirchensteuer in Höhe von 8% oder 9% erhoben.

Die abgeführte Kirchensteuer kann in der Einkommensteuererklärung als Sonderausgabe geltend gemacht werden.

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Service, Beratung, Support: Sämtliche Supportanfragen meinerseits wurden immer sehr schnell beantwortet, allerdings hatte ich mich zwischen Weihnachten und Neujahr aus dem Onlinebanking ausgesperrt. Zu dieser Zeit war die Technik im Urlaub und ich konnte erst nach einigen Tagen wieder das Onlinebanking nutzen. Das war natürlich mein Fehler, aber ich selbst befand mich auch im Notdienst für meinen Arbeitgeber, um den Mitarbeitern technisch zur Seite zu stehen, falls zu dieser Zeit etwas schief geht. Über die Besetzung der Technik sollte vielleicht nochmal nachgedacht werden. Banking, Prozesse: Geringe Innovationsgeschwindigkeit bei neuen Payment-Methoden wie etwa Apple Pay. Auch wenn hier zwar die Fiducia & GAD IT am Zuge ist, muss die Triodos Bank die Kunden besser informieren. NFC funktioniert leider nur mit der Kreditkarte, nicht aber mit der EC-Karte. Gerade NFC ist durch die Geschwindigkeitssteigerung beim Bezahlen eine gelungene Innovation, aber für mich als EC-Karten-Nutzer leider nicht verwendbar. Die Informationen rund um nachhaltiges Banking durch Messen-Einladungen, Blog-Artikel, Newsletter etc. sind herausragend und absolut lesenswert. Ich habe bereits vieles Neues kennengelernt, dadurch z.B. auch endlich einen "echten" Ökostromlieferanten gefunden (***). Ich bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit der Triodos Bank, denn letztlich habe ich den Wechsel meiner Bank vollzogen, um guten Gewissens mein Geld lagern oder investieren zu können.

Vielen Dank für Ihr gutes Support!

Ich bin zwar mit den Produkten recht zufrieden, nicht aber mit dem Thema "Beauftragung Übertrag auf das Referenzkont". Aktuell ist das nur mit mobiler SMS auf die hinterlegte Mobilnummer möglich. Ich wohne aber in einem Gebiet mit sehr schlechtem und hin und wieder gar keinem Mobilempfang. Ich kann deshalb hin und wieder keine Überträge von meinem Tagesgeldkonto an das Referenzkonto beauftragen. Diesen Mißstand mit der Bitte eine alternatie Möglichkeit zur Beauftragung von Kontoüberträgen zu schaffen, habe ich zwar schon zweimal an den Kundenservice gegeben. Bisher aber nicht mal eine Antwort bekommen.

Die online-Bankgeschäfte sind problemlos abzuwickeln, da der Online-Auftritt der Bank transparent und zielführend ist, keine Anwendungsprobleme entstehen und der Kunde jederzeit aktuell informiert wird/ist. Wermutstropfen: Die auf EU-Standard begrenzte Einlagensicherheit; hier wäre eine Anpassung an die übliche Regelung der deutschen Banken begrüßenswert.