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iTAN

iTAN steht für indizierte TAN-Liste und ist ein Authentifizierungsverfahren für das Online Banking. Der Bankkunde erhält dafür von der Bank eine durchnummerierte TAN-Liste. Bei jeder Online-Überweisung muss dann zukünftig eine bestimmte TAN-Nummer eingegeben werden um die Transaktion zu bestätigen. Sobald fast alle TANs verbraucht sind, erhält der Bankkunde von der Bank eine neue TAN-Liste zugesandt, die ebenfalls mit einer TAN aktiviert werden muss. Erst nach der Aktivierung sind die TANs der neuen Liste aktiv.

Das iTAN-Verfahren gilt als sicherer als das nicht nummerierte TAN-Verfahren, da bei einer Phishing-Attacke die richtige TAN erbeutet werden muss. Eine Phishing-Attacke besteht darin, dass ein Angreifer versucht die Seite der Bank nachzubauen und dann einen Bankkunden zur Eingabe der PIN-Nummer und TAN zu bewegen. Wenn das gelingt, kann er diese Daten für missbräuchliche Transaktionen nutzen. Inzwischen wird das iTAN-Verfahren nur noch selten eingesetzt, als noch sicherer gilt das chipTAN-Verfahren.

Eine weitere sichere Alternative stellt das sogenannte HBCI-Verfahren dar. Hierbei müssen keine wichtigen Eingaben per Tastatur gemacht werden, weil die PIN-Nummer verschlüsselt auf der Chipkarte abgespeichert ist. Über ein Kartenlesegerät werden die Daten dann ausgelesen und über eine verschlüsselte Verbindung an den Bankenserver übertragen. Phishing-Attacken sind bei diesem Verfahren wirkungslos. Für die Anschaffung des Kartenlesegeräts fallen einmalige Anschaffungskosten an.

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Am Montag, 30.11.2020 gab es ganztägig Probleme beim Online-Banking. Das kann ja mal passieren. Dass es jedoch KEINERLEI Informationen dazu gab, welche Bereiche von der Störung betroffen sind, wie lange es andauern wird und welche Umgehungslösungen es für dringliche Angelegenheiten geben kann, GEHT GAR NICHT. KEINE Online-Information, KEINE Telefon-Nummer, KEIN Ansprechpartner. Mit diesem Verhalten sinkt das Vertrauen in einen BANK enorm!

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