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HBCI

HBCI steht for Home Banking Computer Interface und gilt als derzeit sicherstes Online-Banking-Verfahren. Das Verfahren nutzt ein Kartenlesegerät und eigens dafür entwickelte Software um die auf der Chipkarte verschlüsselt abgelegte PIN auszulesen. Viele Betrugsmaschen werden damit wirkungslos, da die PIN nicht mehr über die Tastatur eingegeben wird und deshalb auch nicht von versteckten Anwendungen auf dem Rechner ausgelesen werden kann. Phishing- und Pharming-Angriffe von Hackern werden damit wirkungslos.

Experten betonen aber immer, dass es beim Online-Banking keine 100-prozentige Sicherheit geben kann. Viele Banken bieten deshalb die Übernahme von Betrugsschäden an um den Kunden die Angst vor dem Online-Banking zu nehmen.

Für das Mehr an Sicherheit muss der Bankkunde Abstriche bei der Mobilität machen, oder das Kartenlesegerät einfach mit dem Notebook mitnehmen. Denn ohne Kartenlesegerät lassen sich bei diesem Verfahren keine Bankgeschäfte tätigen.

Die Kosten halten sich in Grenzen: Lediglich die einmaligen Anschaffungskosten für das Kartenlesegerät fallen an. Viele Banken bieten vergünstigte Geräte an um die Kunden zur Umstellung auf das sicherere Verfahren zu bewegen.

Die meisten Kartenlesegeräte sind übrigens Multi-Bank-fähig, sie können damit also Konten bei verschiedenen Banken verwalten.

Derzeit bieten unter anderen folgende Banken HBCI an:

  • 1822direkt
  • DKB
  • netbank
  • Sparkassen
  • Volksbanken

In einigen Jahren soll die Weiterentwicklung des Verfahrens FinTS (Financial Transaction Services) zum Standard in Deutschland und ganz Europa werden.

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Am Montag, 30.11.2020 gab es ganztägig Probleme beim Online-Banking. Das kann ja mal passieren. Dass es jedoch KEINERLEI Informationen dazu gab, welche Bereiche von der Störung betroffen sind, wie lange es andauern wird und welche Umgehungslösungen es für dringliche Angelegenheiten geben kann, GEHT GAR NICHT. KEINE Online-Information, KEINE Telefon-Nummer, KEIN Ansprechpartner. Mit diesem Verhalten sinkt das Vertrauen in einen BANK enorm!

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