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Habenzinsen

Als Habenzinsen oder auch Guthabenzinsen werden Zinsen bezeichnet, die von einer Bank für Einlagen auf Anlagekonten wie Tagesgeld- oder Festgeldkonten sowie Girokonten bezahlt werden. Abhängig von der Kontoart, dem Zinssatz, der Anlagedauer und dem Anlagebetrag fallen die Habenzinsen variabel aus.

Für Einlagen auf dem Girokonto erhält man meist nur eine geringe Verzinsung. Deshalb sollte man nicht benötigtes Geld auf ein Anlagekonto umschichten. Der Unterschied zwischen Tagesgeld- und Festgeldkonto liegt in der Verfügbarkeit: Wie der Name schon vermuten lässt, sind Einlagen auf dem Tagesgeldkonto täglich verfügbar – der Anleger bleibt damit flexibel. Beim Festgeldkonto hingegen muss der Anleger bis zum Ende des Anlagezeitraums auf sein Geld verzichten. Nur unter Umständen kommt man vorher an sein Geld, muss dann aber hohe Zinsabschläge in Kauf nehmen.

Früher sehr beliebt, hat das Sparbuch inzwischen an Attraktivität verloren. Wer ohnehin seine Bankgeschäfte per Online-Banking tätigt, profitiert bei einer Direktbank von besseren Konditionen für Tagesgeld und Festgeld.

Neben der Höhe des Zinssatzes hat auch die Zinsperiode eine große Auswirkung auf die Habenzinsen. Bei einer unterjährigen Zinszahlung profitiert der Anleger stärker vom Zinseszins-Effekt als bei einer jährlichen Zinszahlung.

Zur Berechnung der Habenzinsen unter dem Zinseszins-Effekt dient folgende Zins-Formel:

Endkapital = Anfangskapital * ( (Zinssatz/100) + 1) ^ Anzahl der Jahre

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