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gesetzliche Einlagensicherung

Die Bundesregierung hat die EG-Richtlinie 94/19/EG und 97/9/EG durch die gesetzliche Einlagensicherung nach dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz EAEG zum 1. August 1998 umgesetzt. Demnach sind ab dem 01. Januar 2010 Einlagen in Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Kunde zu 100% garantiert.

Diese gesetzliche Einlagensicherung wird über eine Umlage der Finanzinstitute finanziert. Die gesetzliche Einlagensicherung greift nur bei Banken, die ihren Hauptsitz oder ein eigenes Tochterunternehmen in Deutschland haben. Anderenfalls ist die Einlagensicherung des Herkunftlandes zuständig, zum Beispiel wenn nur eine Niederlassung in Deutschland betrieben wird.

Für die Entschädigung der Anleger im Fall einer Bankenpleite ist die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) zuständig. Nach bekannt werden der Bankenpleite wird der Privatanleger von der EdB über den Entschädigungsfall informiert. Anschließend kann der Kunde über ein Formular seine Einlagen erklären. Nach einer Prüfung findet die Auszahlung der Entschädigung innerhalb von vier Wochen statt. Zuletzt hat die EdB die Kunden für die entstandenen Verluste bei der Pleite der NOA Bank entschädigt.

Bevor aber die gesetzliche Einlagensicherung greift, haftet die Bankengruppe für alle Einlagen. Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken (Volksbanken) bieten ihren Kunden eine Institutssicherung. Das bedeutet sie sind institutssicherenden Einrichtungen angeschlossen, die eine Insolvenz verhindern sollen und sonst für die Entschädigung der Anleger aufkommen. Die Institutssicherung bietet dem Kunden zusätzliche Sicherheit. Bei Sparkassen sind neben den Sichteinlagen auch Schuldverschreibungen und Zertifikate gesichert.

Wertpapiere unterliegen nicht der Einlagensicherung, denn diese lauten bereits auf den Namen des Kunden und werden von der Bank lediglich verwaltet.

Zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung haben sich in Deutschland und der EU viele Banken der freiwilligen Einlagensicherung angeschlossen. In Deutschland bietet zum Beispiel der Bundesverband deutscher Banken (BdB) einen freiwilligen Einlagensicherungsfonds an. Gerade Auslandsbanken können damit Sicherheit für die Einlagen ihrer Kunden garantieren.

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Service, Beratung, Support: Sämtliche Supportanfragen meinerseits wurden immer sehr schnell beantwortet, allerdings hatte ich mich zwischen Weihnachten und Neujahr aus dem Onlinebanking ausgesperrt. Zu dieser Zeit war die Technik im Urlaub und ich konnte erst nach einigen Tagen wieder das Onlinebanking nutzen. Das war natürlich mein Fehler, aber ich selbst befand mich auch im Notdienst für meinen Arbeitgeber, um den Mitarbeitern technisch zur Seite zu stehen, falls zu dieser Zeit etwas schief geht. Über die Besetzung der Technik sollte vielleicht nochmal nachgedacht werden. Banking, Prozesse: Geringe Innovationsgeschwindigkeit bei neuen Payment-Methoden wie etwa Apple Pay. Auch wenn hier zwar die Fiducia & GAD IT am Zuge ist, muss die Triodos Bank die Kunden besser informieren. NFC funktioniert leider nur mit der Kreditkarte, nicht aber mit der EC-Karte. Gerade NFC ist durch die Geschwindigkeitssteigerung beim Bezahlen eine gelungene Innovation, aber für mich als EC-Karten-Nutzer leider nicht verwendbar. Die Informationen rund um nachhaltiges Banking durch Messen-Einladungen, Blog-Artikel, Newsletter etc. sind herausragend und absolut lesenswert. Ich habe bereits vieles Neues kennengelernt, dadurch z.B. auch endlich einen "echten" Ökostromlieferanten gefunden (***). Ich bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit der Triodos Bank, denn letztlich habe ich den Wechsel meiner Bank vollzogen, um guten Gewissens mein Geld lagern oder investieren zu können.

Vielen Dank für Ihr gutes Support!

Ich bin zwar mit den Produkten recht zufrieden, nicht aber mit dem Thema "Beauftragung Übertrag auf das Referenzkont". Aktuell ist das nur mit mobiler SMS auf die hinterlegte Mobilnummer möglich. Ich wohne aber in einem Gebiet mit sehr schlechtem und hin und wieder gar keinem Mobilempfang. Ich kann deshalb hin und wieder keine Überträge von meinem Tagesgeldkonto an das Referenzkonto beauftragen. Diesen Mißstand mit der Bitte eine alternatie Möglichkeit zur Beauftragung von Kontoüberträgen zu schaffen, habe ich zwar schon zweimal an den Kundenservice gegeben. Bisher aber nicht mal eine Antwort bekommen.

Die online-Bankgeschäfte sind problemlos abzuwickeln, da der Online-Auftritt der Bank transparent und zielführend ist, keine Anwendungsprobleme entstehen und der Kunde jederzeit aktuell informiert wird/ist. Wermutstropfen: Die auf EU-Standard begrenzte Einlagensicherheit; hier wäre eine Anpassung an die übliche Regelung der deutschen Banken begrüßenswert.