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Garantiezinsen

Durch Garantiezinsen versuchen die Banken die Vorteile von Tagesgeldkonto und Festgeldkonto zu kombinieren. Eigentlich ändern sich die Zinsen auf einem Tagesgeldkonto ständig und passen sich dabei dem Interbankenmarkt an. Durch Garantiezinsen soll dieser Nachteil ausgeglichen werden.

Für das Tagesgeldkonto mit Garantiezinsen gilt dann also auch ein fester Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum. Natürlich kann der Kunde trotzdem jederzeit über den angelegten Geldbetrag verfügen, was beim Festgeldkonto nicht funktioniert. Man bleibt also nach wie vor flexibel und kann auch zu einer anderen Geldanlage wechseln.

Sehr wertvoll sind Garantiezinsen bei einem allgemein sinkenden Zinsniveau. Während dann alle Banken die Zinsen senken, kann der Anleger von den vorher bekannten Garantiezinsen profitieren. Die Banken warten zwar immer einige Zeit mit einer Zinsänderungen um die Kunden nicht zu verärgern, langfristig orientiert sich der angebotene Zinssatz aber am Interbankenmarkt.

Garantiezinsen gibt es nicht nur beim Tagesgeldkonto, sondern auch bei der Altersvorsorge. Beim Abschluss einer privaten Lebensversicherung oder einer Rentenversicherung wird vom Versicherer nämlich ein bestimmter Garantiezins versprochen. Dieser muss dann für die Versicherung in jedem Fall erzielt werden.

In der Regel werfen die Investitionen aber mehr Rendite ab, sodass eine Gewinnbeteiligung an den Kunden ausgezahlt werden kann. Die Garantiezinsen bei der Altersvorsorge orientieren sich dabei an der Umlaufrendite für zehnjährige Staatsanleihen. Dürfen aber maximal 60 Prozent der durchschnittlichen Rendite betragen um einen Wettbewerb zwischen den Versicherern zu verhindern.

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