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Dauerauftrag

Der Dauerauftrag eignet sich dafür regelmäßig anfallende Überweisungen zu automatisieren. Einmal eingerichtet, werden damit die Zahlungen zu einer festgelegten Periode ausgeführt, so kann man zum Beispiel jeden Monat pünktlich die Miete bezahlen ohne selbst ständig zu überweisen. Der Bankkunde spart dadurch eine Menge Zeit.

Üblich sind bei Daueraufträgen folgende Perioden:

  • wöchentlich
  • 2-wöchentlich
  • monatlich
  • 2-monatlich
  • quartalsweise
  • halb-jährlich
  • jährlich

Ein Dauerauftrag kann inzwischen auch per Online-Banking erteilt werden, dazu ist dann wie bei einer normalen Überweisung auch die TAN-Nummer notwendig. Die erteilten Daueraufträge sind solange gültig bis sie vom Kontoinhaber gelöscht werden. Für die Ausführung ist natürlich die ausreichende Deckung des Girokontos wichtig. Andernfalls können Daueraufträge durch die Bank zurückgebucht werden und zusätzliche Kosten für den Kontoinhaber entstehen.

Eine Alternative zum Dauerauftrag ist die Einzugsermächtigung, bei der ein Dritter das Recht erhält bestimmte Beträge vom Girokonto abzubuchen. Dieses Verfahren ist dem Dauerauftrag vorzuziehen, wenn sich die Beträge unterscheiden. Eine Handy-Rechnung zum Beispiel ist aufgrund des Telefon-Verhaltens jeden Monat verschieden. Deshalb setzen die Anbieter auf Lastschriften nach einer Einzugsermächtigung oder Prepaid-Verfahren.

Bei einem Girokonto-Wechsel ist es wichtig bestehende Daueraufträge beim alten Girokonto zu löschen und beim neuen Girokonto wieder einzurichten. Viele Banken haben dafür einen Umzugs-Service eingerichtet, der die Kunden bei dieser Aufgabe unterstützen soll.

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