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Bausparkasse

Wer sich in späterer Zukunft Eigentum anschaffen möchte, für den ist ein Bausparvertrag bei einer Bausparkasse eine gute und oft genutzte Lösung. So erfüllen sich die Menschen auf einfachem Wege den Traum einer eigenen Immobilie.

Die Geschichte der Bausparkassen begann in der Chinesischen Dynastie im dritten vorchristlichen Jahrhundert. In Deutschland hat sich diese Idee erst Mitte der 1920 Jahre, wegen der Wohnungsknappheit nach dem ersten Weltkrieg, durchgesetzt. So wurde die erste deutsche Bausparkasse in dem schwäbischen Dorf Wüstenrot gegründet, die heute als Bausparkasse Wüstenrot bekannt ist. 

Was ist eine Bausparkasse?

Die Grundidee einer Bausparkasse basiert auf der Überlegung, dass jeder Einzelne davon profitiert, wenn man gemeinsam in einer sogenannten Bauspargruppe spart und es einem Beteiligten zu Verfügung stellt, der bauen möchte. Dieser Darlehensnehmer zahlt die Schulden in der kommenden Zeit ab und der nächste Bauwillige kann sich das gemeinsame Haben leihen. Das gemeinschaftliche Sparen verhilft den Betroffenen viel schneller zum Geld, als wenn dieser alleine spart. Auf diese Art kann mit dem Sparen frühzeitig begonnen werden, in dem Bewusstsein, dass man zu einem geeigneten Zeitpunkt ebenfalls das Geld der Gruppe geliehen bekommt. Diesem Prinzip ist es zu verdanken, dass Bausparkassen für Menschen, die sich ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen möchten, viele Vorteile bieten. (Quelle: Testsieger-Bausparvertrag)

Allerdings ist die Bausparwirklichkeit etwas komplizierter, da es keine geschlossene Bauspargruppe gibt. Dennoch basiert das deutsche Bausparsystem auf der dargestellten Grundidee des gemeinschaftlichen Bausparens. 

Heute sind Bausparkassen Kreditinstitute, die kollektive, von den Zinsschwankungen des Kapitalmarkts unabhängige Baufinanzierungen abwickeln. Die Bausparer bilden hierbei eine Interessengemeinschaft zum Zweck der Finanzierung wohnungswirtschaftlicher Maßnahmen. Zu diesen Maßnahmen gehören Errichtung, Beschaffung, Erhaltung und Verbesserung von Gebäuden, Wohnungen, Eigenheimen sowie Eigentumswohnungen. Aber auch der Erwerb von Bauland, Maßnahmen zur Erschließung von Wohngebieten oder die Ablösung von Verbindlichkeiten aus den entsprechenden Maßnahmen zählen dazu. (Quelle: Wirtschaftslexikon24)

Die insgesamt elf Institute werden in Deutschland einmal in private Bausparkassen und öffentlich-rechtlichen Landesbausparkassen unterschieden. Oftmals gehören Bausparkassen bestimmten Bankinstituten an.

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